Ioannis Metallinos

Ioannis Metallinos ist in München geboren, wo seine Eltern studiert haben. Seine Kindheit hat er in Xanthi verbracht. Die ersten Musikkenntnisse hat er von seinem Vater Tilemachos Metallinos bekommen, der Komponist und Direktor des städtischen Konservatoriums von Xanthi war. In diesem Konservatorium hat er im Jahre 1981 sein erstes theoretisches Diplom erhalten.

Prof. Charis Kouris und Prof. Johannes A. Papaioannou haben ihn am Athener Konservatorium in den Fächern Theorie und Komposition unterrichtet und Maria Cherogiorgou hat ihm Klavierunterricht erteilt. Seine musikalischen Kenntnisse hat er an der Musikhochschule von Köln in den Fächern Tonsatz und Komposition mit Roland Löbner und und Jurg Baur abgeschlossen. Im Jahr 1988 hat er sein Studium mit dem Diplom für Komposition absolviert.

Von 1992 bis 1997 ist er Direktor des Konservatoriums von Xanthi gewesen. Er ist Mitglied des Griechischen Komponisten-Vereins. Wichtiger Musiktheaterstücke hat er komponiert:

• Wie man Wünsche beim Schwanz packt von P. Picasso & Sweeney agonistes von T.S. Eliot, in Inszenierung von Gregor Leschig, Studio Bühne der Universität Köln.

• 1993, Aladin, Wiedergabe und überarbeite Fassung von Irene Marantei und Inszenierung von Anna Sotrini mit dem DH.PE.THE Komotinis.

• 1993, Antigoni von Sofoklis in Inszenierung von L. Tsangas, im Theater Knossos.

• 1994, Lambros, theatralische Überarbeitung des Gedichts ˝Die verrückte Mutter˝ oder ˝Der Friedhof˝ von D. Solomos, in Überarbeitung und Inszenierung von Anna Sotrini.

• 1995, Die blutige Hochzeit von F. G. Lorka, Ballettaufführung, in Zusammenarbeit mit der Tanzgruppe ˝Theatrokinisis˝, in Choreographie und Inszenierung von Isidoros Sideris.

• 1996, Troaden von Euripides, Ballettauffürung, in Zusammenarbeit mit der Tanzgruppe ˝Theatrokinisis˝, in dramatischer Verarbeitung und Inszenierung Isidoros Sideris- und in Choreographie von Isidoros Sideris –Kiriakos Kosmidis, in der Nationalen Oper Griechenlands.

• 1997, Orestis (Auszüge der Tragödien Orestia von Aisxilos, Ilektra von Sofoklis und Orestis von G. Ritsos), in Auftrag von “Megaro Musikis von Athen, in Zusammenarbeit mit der Tanzgruppe ˝Theatrokinisi˝, in Inszenierung von Isodoros Sideris und in Choreographie von Isidoros Sideris – Kiriakos Kosmidis.

• 1997, Die Frau aus Zakynthos, von D. Solomos – Chasis von G. Gouzelis, in Inszenierung von Stavros Tsakiris, im Nationalen Experimentiertheater.

• 1998, Wenn Frauen feiern, von Carlo Goldoni, in Inszenierung von Giannis Iordanidis, mit dem Nationalen Theater Nordgriechenlands.

• 1999, Ich sterbe als Land, von Dimitris Dimitriadis, in Inszenierung von Theodoros Espiritou, im Nationalen Experimentiertheater.

• 1999, Maschinen des Betrugs und der Furcht (Atridischer Kreis der Euripides –Werke) in Inszenierung von Nikos Perelis, im Nationalen Experimentiertheater.

• 1999, Der Engelswald (Auszüge aus den Werken Romeo und Julia von Shakespeare, “Erofile“ von Chortatzis, “Die blutige Hochzeit“ von F.G.Lorka), in Zusammenarbeit mit der Tanzgruppe «Theatrokinisi», in dramaturgischer Überarbeitung von Isidoros Sideris – Betty Nikolesi und in Inszenierung – Choreographie von Isidoros Sideres, in «Technochoros».

• 1999, Xanthi, die Königin der Nordens, Dokumentarfilm von Lydia Karra, ET1.

• 2000, Der Gesang der Robbe, Dokumentarfilm von Lydia Karra, ET1.

• 2000, Fallen und Morde, (Atridischer Kreis der Euripidis - Werke), in Übersetzung, Überarbeitung und Inszenierung von Nikos Perelis, im Nationalen Experimentiertheater.

• 2001, Heleni von Giannis Ritsos Inszenierung von Vasilis Papavasiliou‚im’’Kunst Theater’’ Athen.

• 2003, Bakchen von Euripides, in Auftrag von “Megaro Musikis“ von Athen, in Zusammenarbeit mit der Tanzgruppe «Theatrokinisi», in Inszenierung von Isidoros Sideris und in Choreographie von Kiriakos Kosmidis.

• 2006, Der Volksfeind, von Henrik Ibsen unter der Leitung der Norwegischen Botschaft, in Inszenierung von Nikos Perelis, im “Tagestheater“.

• 2009, Heleni von Giannis Ritsos neuebearbeitung im Theater ‚’’Melina Merkouri’’

• 2010,Bin ich arbeit? Überarbeitung und Inszenierung von Gregor Leschig.

Teile der Musik, die Iohannis Metallinos komponiert hat, sind in seiner ersten CD beinhaltet, die er im Januar 1998 mit dem Titel Spiegel der Erde publiziert hat, und die eine Produktion des kulturellen Entwicklungszentrums Thraziens (ΠΑ. ΚΕ. ΘΡΑ) sind.